
Employer Branding auf Instagram: Wie LokLöwen in drei Monaten sichtbar wurde
Kein Redaktionsplan, kaum Content, dringend Lokführer gesucht. Wie LokLöwen in drei Monaten zur sichtbaren Arbeitgebermarke wurde.

Wenn uns jemand fragt, wie viele Videos man für eine Lead-Kampagne braucht, rechnet er meistens mit einer großen Zahl. Zehn, zwanzig, am besten ein ganzer Content-Plan für drei Monate. Bei CD Immo Portfolio war es genau eins.
Nach drei Monaten standen über 100 Investor-Leads im Postfach, im Schnitt für rund 20 Euro pro Lead. Für eine Zielgruppe, die nicht mal eben auf „Jetzt anfragen“ tippt, ist das eine Zahl, auf die wir ehrlich gesagt ziemlich stolz sind. Hier erzählen wir, warum das funktioniert hat und was du davon für deine eigene Kampagne mitnehmen kannst.
Wer über eine Kapitalanlage nachdenkt, kauft nicht aus dem Bauch heraus. Er will wissen, mit wem er es zu tun hat. Ein Stockfoto mit Skyline und ein knalliger Slogan reichen da nicht, das merkt man nach zwei Sekunden.
Für uns stand deshalb früh fest: Das Video muss erst Vertrauen aufbauen und dann etwas verkaufen. Ein echtes Gesicht, eine ruhige, klare Ansprache, ein Ort, der zum Thema passt und nicht nach Studio aussieht. Alles andere lenkt ab.

Statt viele Varianten zu produzieren, haben wir die Energie in ein Video gesteckt: Skript, Dreh und Schnitt aus einer Hand. Dabei haben wir uns an drei Regeln gehalten, die wir bei fast jedem Performance-Video anwenden:
Klingt simpel. Ist es auch. Aber genau diese Disziplin fehlt in vielen Kampagnen, weil man am Ende doch noch „nur schnell“ etwas reinpacken will.
Das beste Video bringt nichts, wenn es danach hakt. Ein langes Formular, eine Landingpage, die ewig lädt, oder eine Antwort, die erst nach einer Woche kommt: Jede dieser Hürden kostet Leads. Deshalb haben wir den Weg nach dem Klick so kurz wie möglich gehalten.
Ein paar Felder, die wirklich nötig sind, mehr nicht. Lieber etwas weniger Information im ersten Schritt und dafür ein echtes Gespräch danach. Der persönliche Kontakt ist bei Investments ohnehin der Moment, in dem die Entscheidung fällt.
Rechnerisch stecken in über 100 Leads rund 2.000 Euro. Für eine Branche, in der ein einzelnes Investment schnell im fünf- oder sechsstelligen Bereich liegt, ist das ein ziemlich entspanntes Verhältnis. Wie viele dieser Kontakte am Ende wirklich investieren, entscheidet natürlich das Gespräch danach. Aber die Tür ist offen, und das ist der Job einer guten Kampagne.
Performance Marketing heißt nicht, möglichst viel Content rauszuhauen. Es heißt, das Richtige so oft zu zeigen, bis es wirkt.
Du überlegst, ob so etwas auch für dein Projekt funktionieren kann? Schreib uns oder buch dir direkt ein Erstgespräch. Wir sagen dir ehrlich, ob es passt.
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